Bausparen im Jahr 2009 beliebt wie eh und je
Ab 2009 gilt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Für Neubauten sind 50 Prozent der Wärmeenergien aus erneuerbaren Energien abzudecken. Ebenfalls geht der Trend eindeutig in Richtung Passiv- und Niedrigenergiehäuser. Dieses wird durch ein KFW-Programm und Bausparen gefördert. Der Staat beteiligt sich also an den Energiesparmaßnahmen. Allerdings können Vermieter und Eigentümer von Altbauten ebenfalls ihre Gebäude energetisch optimieren. Dabei zeigen Modernisierungsmaßnahmen, altengerechtes und barrierefreies Wohnen, Alterssicherung in Verbindung mit Riester, der Einsatz erneuerbarer Energien, ökologisches Bauen und Geldanlage eindeutig den Trend an. Bausparkassen haben diese Zeichen erkannt und bieten entsprechende Modelle für das Bausparen und für Finanzierungen an, denn wer sich heute für Energieeffizienz entscheidet, spart viel Geld und wertet damit seine Immobilie auf. Bereits mehr als die Hälfte der Deutschen hat sich aus ökonomischer und ökologischer Sicht für Maßnahmen einer Energieeinsparung entschlossen. Finanzierungsmodelle mittels Bausparen decken diesen stark steigenden Bedarf ab, zumal Wohneigentum bei zwei Drittel der Bevölkerung an erster Stelle steht. Die Förderungen nach Wohn-Riester und Bausparen bieten einen Anreiz, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Dabei ist die Alterssicherung vordergründig. Aber auch ein erhöhtes Sicherheitsdenken in der Bevölkerung bewirkt, dass Bausparen ebenso als Geldanlage wieder interessant wird, denn eine risikoreiche Kreditverbriefung ist bei den Bausparkassen nicht möglich. Spareinlagen dürfen nur als Darlehen ausgegeben werden. Der allgemeine Bauboom ist eindeutig rückläufig. Es wird weniger gebaut. Dafür sparen die Kunden heute mehr. So kann beim Bausparen, wenn man einen Freistellungsantrag gestellt hat, ein Sparerpauschbetrag von 801 Euro (1.602 Euro Verheiratete) geltend machen. Bausparen bietet somit eine Vielfalt von Möglichkeiten an, und ist eine günstige maßgeschneiderte Finanzierung für die Zukunft, die dem Trend von Energiebewusstsein, Modernisierungen und altengerechtem Wohnen voll entspricht. Auch aufgrund des demografischen Wandels wird bis 2050 rund ein Drittel der Bevölkerung ein Alter von mehr als 65 Jahren erreicht haben. Barrierefreies Wohnen wird zum Standard. Bäder und Haustüren sind dann altengerecht umzubauen oder bei Neubauten zu berücksichtigen. Darum werden derzeit Förderprogramme hierfür geprüft.
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