Geldanlage in Immobilien – klassische Fehler bei der Investition Teil 1

© istockphoto.com/ SusanneB

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Immobilien gelten unter Kapitalanlegern derzeit als beliebtes Investitionsobjekt. Wer sein Erspartes vor einer möglichen Inflation retten und sicher anlegen will,  sollte sich nun ein Haus oder eine Eigentumswohnung zulegen, raten Finanzexperten und Bankberater ihren besorgten Kunden derzeit häufig. Immobilien gelten als krisensichere Geldanlagen und können ihrem Besitzer sogar steuerliche Ersparnisse bringen. Doch der Kauf von Wohneigentum oder der Erwerb  in Immobilienaktien kann bei unzureichender Information und Beratung auch gehörig nach Hinten losgehen und dem Immobilienkäufer mitunter sogar finanziell schaden. Hier deswegen einige Finanztipps, wie sich die klassischen Fehler bei der Geldanlage vermeiden lassen.

Grundsätzlich gilt für den Bereich der Kapitalanlage: eine gutes Investition will langfristig geplant werden. Viele Privatinvestoren begehen den Fehler, dass sie sich übereilt auf ein Anlageprodukt stürzen und die verschiedenen Möglichkeiten zur Geldanlage nicht gründlich prüfen. Der erste Schritt einer jeden Kapitalanlage sollte deswegen zum Anlageberater führen. Lassen Sie sich beim Finanzexperten ausfühlen über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten sowie über deren Chancen und Risiken informieren. Ein guter Berater erklärt ihnen bereitwillig und umfassend die Unterschiede zwischen Direktinvestitionen, Immobilienfonds, Aktien und anderen Kapitalprodukten. Der Steuerberater klärt zusätzlich über die Möglichkeiten zum Steuern sparen mit Immobilien auf. Prüfen Sie in einem zweiten Schritt Tipps des Anlageberaters kritisch. Denn Anlageberater werden oft nach Provision bezahlt und erhalten eine spezielle Vergütung, wenn ein Kunde sich für die von ihnen empfohlenen Anlageprodukte entscheidet.

Richtiger Zeitpunkt für die Investition

Eine weiterer klassischer Fehler der privaten Kapitalanlegern gerne unterläuft: sie investieren, wenn alle investieren. „Wenn alle jetzt in Immobilienfonds investieren, muss es sich um eine besonders lukrative Investitionsquelle handeln.“, denken viele private Investoren. Dem Trugschluss des Herdentriebs unterliegen viele Geldanleger. Tatsächlich muss ein Finanzprodukt aber nicht zwangsläufig besonders rentabel sein und eine höhere Sicherheit bieten, nur weil eine große Anlegerschaft in diese investiert. Letztendlich kann es sich mit „angesagten“ Anlagerformen sogar gegenteilig verhalten: je höher die Nachfrage nach Immobilien, desto höher steigen die Preise für Häuser und Co. Wer also gegenwärtig in ein Objekt investieren möchte, wird derzeit aufgrund der derzeitigen Beliebtheit dieser Geldanlageform kaum mehr ein Schnäppchen finden. Deswegen lieber noch ein wenig warten beziehungsweise die Preise für Häuser, Eigentumswohnungen und Gewerbeimmobilien gründlich vergleichen, anstatt überstürzt einen Immobiliendeal einzugehen.


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