Hamburger Wohnungsmarkt: Die Lage bleibt angespannt

Wer in Großstädten schon einmal eine Wohnung gesucht hat, der kennt das Problem, für eine Wohnung bewerben sich gefühlte 300 andere Leute mit und ebensoviele sind dann auch bei der Besichtigung da. Da kann man schon leicht mal verzweifeln. Besonders angespannt ist die Situation in Hamburg, denn die Hansestadt hat weiterhin ein akutes Wohnungsproblem und die Mietpreise in Hamburg können mitunter stark schwanken. Bundesweit liegt Hamburg auf Platz eins, was die Wohnraumknappheit anbelangt, denn nur ein Prozent der Hamburger Immobilien steht leer. Dies sind meist die Luxusvillen oder Eigentumswohnungen, für die sich naturgemäß nicht so schnell Interessenten finden oder Häuser und Wohnungen, die gerade saniert werden.

Leerstände sollten gemeldet werden

Kürzlich wurde gar publik, dass einige Besitzer von Wohnhäusern längere Leerstände nicht bei den Behörden bekannt geben. Die Vermieter erhoffen sich bessere Verkaufserlöse für das leerstehende Wohnhaus oder hoffen, die Miete nach einer längeren Wartezeit drastisch erhöhen zu können. So sollen im Moment etwa 40 Wohnungen im Schanzenviertel leerstehen, genauso wie 115 weitere Wohnungen in Eimsbüttel. Die Hamburger Bürgerschaft überlegt nun, eine Meldepflicht für Hausbesitzer einzuführen, deren Wohnungen länger als drei Monate nicht vermietet werden.

So oder so ist der Wohnungsmarkt in Hamburg sehr vermieterfreundlich, was sich in naher Zukunft auch leider nicht ändern wird.

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