Immobilien als Kapitalanlage: Wohnobjekte besonders gefragt

Die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise sorgt derzeit für Verunsicherung. Viele Sparer suchen sichere Anlagealternativen, direkte Investitionen in Sachwerte wie Immobilien stehen hoch im Kurs. Denn: Häuser und Wohnungen sind wertbeständig und verzeichnen nur geringfügige Preisschwankungen.
Hinzu kommen die konstant hohe Nachfrage nach Wohnraum und die geringe Bautätigkeit in Deutschland, die sich auf die Immobilienpreise auswirken. Spürbar wird dieser Trend vor allem im privaten Wohnimmobiliengeschäft.

Grundsätzlich gilt: Immobilien sorgen für eine Verbesserung der Risikostruktur eines jeden Gesamtvermögens, weil sich die Wertentwicklung von Immobilien weitgehend unabhängig von den Kapitalmärkten vollzieht. Schwankungen des privaten Vermögensbestandes werden dadurch gemindert.

Wer eine Immobilie zur Kapitalanlage machen will, sucht neben Sicherheit vor allem eine gute Verzinsung. Verschiedene Faktoren bestimmen nach Ansicht von Robert Anzenberger, Vorstand des Münchner Immobiliendienstleisters PlanetHome, die Rendite: „Kaufpreis, und Lage müssen stimmen“, so der Immobilienprofi. Dabei sei wichtig, dass Zustand und Ausstattung des Objekts überzeugen und preislich im Rahmen liegen. „Die Lage beeinflusst nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Vermietbarkeit und die Höhe der Mieteinkünfte“, weiß Anzenberger. Die Immobilie sollte in einem Wohnviertel mit gutem Ruf und hohem Freizeitwert liegen. Eine gut ausgeprägte Infrastruktur und optimale Verkehrsanbindung gehören ebenfalls dazu. Außerdem sollte die Gesamtkalkulation unterm Strich positiv sein. Ausufernder Sanierungsaufwand oder geringe Mieteinkünfte können sich negativ auf den Ertrag auswirken.

Die Einschätzung von Immobilienprofis ist in diesem Fall besonders ratsam. Der Der Markt für Immobilien zur Kapitalanlage ist sehr vielfältig und umfasst sowohl gebrauchte als auch neue Immobilien. Sehr stark nachgefragt sind dabei Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen. Als Verkäufer treten Privatleute, Großinvestoren und Immobiliengesellschaften auf. Wer sich bei oftmals sehr vielen Angeboten ein umfassendes Bild machen will und herausfinden will, welche Immobilie am besten zu ihm passt, sollte unbedingt einen Immobilienprofi zu Rate ziehen. Immobilienmakler verstehen ihr Geschäft und können die Werthaltigkeit der angebotenen Immobilien sowie deren langfristige Perspektiven bestens einschätzen. Transparenz statt gefühlter Preise. Außerdem besitzen Immobilienmakler in der Regel fundierte Erfahrungswerte. Sie können sehr gut einschätzen, ob der anvisierte Kaufpreis angemessen ist und welcher Mietzins in dieser Lage realistisch ist. Angesichts der Investitionskosten und der zeitlichen Dimension der Kapitalanlage sollten Käufer sich daher umfassend informieren. Dann klappt es auch mit der Geldanlage.

Ein Kommentar zu “Immobilien als Kapitalanlage: Wohnobjekte besonders gefragt”
  1. München ist mit Abstand die schlechteste Stadt zur Kapitalanlage. Die Mietrendite liegt bei knapp 3% wenn man Glück hat….manchmal ist Sie sogar negativ oder 0. In anderen Städten, wie z.B.Nürnberg sind 8 oder 12% Mietrendite kein Problem.

Jetzt einen Kommentar schreiben