Immobilien: Bessere Stimmung bei Investoren

Foto: fotolia.com

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Die Stimmung unter Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien wird einer Erhebung von Union-Investment-Research zufolge wieder besser.

Interviews mit 177 Immobilienunternehmen und institutionellen Anlegern zeigten den Marktforschern, dass die Erwartungen insbesondere in Großbritannien wieder gestiegen sind. So erwarten 87% der britischen Befragten kurzfristig ein deutlich steigendes Investitionsinteresse aus dem Ausland auf der Insel. Mehr noch: 42% von ihnen wollen in Großbritannien selbst mehr investieren. Die Umfrageteilnehmer aus Deutschland und Frankreich stehen diesem positiven Ergebnis mit jeweils 41% Interesse an Investitionen in ihren Heimatländern in nichts nach. Vor sechs Monaten waren Werte bei ähnlichen Erhebungen zwischen 18% und 23% ermittelt worden. Raus aus der Krise – Die internationalen Immobilieninvestoren wittern dieser Tage wieder Morgenluft. „Der Anstieg der Investitionsbereitschaft ist ein Indiz dafür, dass bei den Transaktionen in Europa der untere Wendepunkt bald erreicht sein dürfte“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilien Research bei Union Investment. Trotz aller Krisen, so die Einschätzung von Olaf Janßen, sei insbesondere bei den Briten auch „schon wieder größere Risikobereitschaft zu beobachten.“

Für gut zwei Drittel der Befragten aus Großbritannien steht bei den geplanten Investments die Rendite an erster Stelle in der Prioritätenliste. Deutsche und Franzosen bevorzugen dagegen das Anlagemotiv „Sicherheit“. Unter den Befragten aus diesen beiden Ländern will nicht einmal jeder Dritte vor allem Rendite machen. „Die starke Renditeorientierung der Investoren in Großbritannien ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Trendumkehr auf der Insel nachhaltig ist. Deutschland und Frankreich laufen auch in der Investorenerwartung dem britischen Markt hinterher“, so Janßen.

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