Immobilien in Berlin: Wohnungen am Spittelmarkt

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Auf dem ehemaligen Mauerstreifen am Spittelmarkt in Berlins historischer Mitte errichten der Berliner Bauunternehmer Klaus Groth und die niederländische Reggeborgh-Gruppe sechs Stadthäuser, die einen innen liegenden Garten umrahmen. Unter dem Namen „Wohnen am Spittelmarkt“ entstehen für rund 28 Mio. Euro insgesamt 53 Eigentums- und 43 Mietwohnungen auf dem 3.500 qm großen Grundstück. Der Baubeginn erfolgt im Herbst dieses Jahres, die Fertigstellung ist im Frühjahr 2011 geplant. Preislich befinden sich die zwischen 50 und 250 Quadratmeter großen Wohnungen in Berlin zwischen 2.400 und 3.400 Euro/qm, die Mieten sollen zwischen 9,50 und 13 Euro/qm liegen.
Mit diesen neu zu errichtenden Immobilien in Berlin wird in der alten Luisenstadt so manche Baulücke geschlossen. Die durch den Zweiten Weltkrieg und den Mauerbau von 1961 immer noch arg ramponierte und von baulichen Lücken gezeichnete Luisenstadt soll sich nach dem Wunsch der Verantwortlichen wieder zu einer innerstädtischen Toplage für Immobilien in Berlin entwickeln. Das Immobilienprojekt „Wohnen am Spittelmarkt“, welches am 9. Juli 2009 präsentiert wurde, verzeichnet bereits nach wenigen Tagen am Markt eine pulsierende Nachfrage. „Wir haben das Objekt durch Versteigerung erworben, weil wir der Überzeugung sind, dass dieser Standort zu den attraktivsten Wohnquartieren gehören wird“, erklärte Klaus Groth der Berliner Zeitung DER TAGESSPIEGEL. Sechs elegante Stadthäuser mit knapp 100 Wohnungen sollen auf einer der letzten städtebaulichen Entwicklungsflächen zwischen Spittelmarkt und Märkischem Ufer errichtet, und mit einem innen liegenden Garten versehen werden.
Insgesamt sind nach Angaben von Groth bereits 44 namentlich bekannte Bewerber für das Projekt am Start. Eine Nachfrage, die wenig verwunderlich erscheint, denn immerhin liegen Fixpunkte wie der Alexanderplatz, die Friedrichstraße und der Gendarmenmarkt in unmittelbarer Nähe des Projektes. „In unsicheren Zeiten ist die Investition in Wohnungen immer noch besser als in Hotels oder Büros“, begründet Johannes S. Hegeman im TAGESSPIEGEL das Engagement seines Unternehmens für die Immobilien in Berlin, „der Standort Berlin hat noch sehr viel Potenzial, denn die Stadt hat die Miet- und Verkaufspreise in der Höhe gehalten, während derzeit Reduktionen bei den Mieten in Höhe von 25 bis 30 Prozent normal sind.“ Nicht nur auf dem Immobilienmarkt Berlin tut sich etwas. Neben dem Hotelneubau des „Motel One“ wird auch die Axel-Springer-Straße bis zur Leipziger Straße hin verlängert. Der Bau der lange geplanten Ost-West-Verbindung soll im Frühjahr 2010 angegangen werden. Spätestens dann dürfte der Dornröschenschlaf dieses Quartiers beendet sein.
Der Spittelmarkt, ursprünglich ein Marktplatz am Westufer der Spree zwischen Fischerinsel und dem östlichen Ende der Leipziger Straße, war ein zentraler Verkehrsknotenpunkt Altberlins. Nach den schweren Kriegszerstörungen verlor der ursprünglich polygonal geformte Platz seine Form vollends. Die einzige Erinnerung an die alten Zeiten findet sich an der Niederwallstraße in Form des 1891 fertig gestellten Spindlerbrunnens.
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