Immobilien in der Stadt: Begehrt, aber auch bezahlbar?
Großstädte sind attraktiv: Immobilien in Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt sowie in anderen Städten sind begehrter denn je. Ein breit gefächertes Jobangebot, vielfältige Kultur- und Freizeitangebote und gute Einkaufsmöglichkeiten locken immer mehr Menschen in Deutschland in diese, aber auch in andere Metropolen. Insbesondere Familien schätzen in der Stadt die umfangreichen Kinderbetreuungsmöglichkeiten und die umfangreiche Schulauswahl.
Doch der Umzug in die Stadt ist oftmals nicht so einfach wie gedacht. Menschen aus ländlichen Gegenden sind oft in ihrer gewohnten Umgebung verwurzelt und haben nur wenige Berührungspunkte mit der Großstadt und dem urbanen Lifestyle. „Die Suche nach einer neuen Bleibe wird häufig zu einer Rechnung mit vielen Unbekannten“, weiß Robert Anzenberger, Vorstand des Immobiliendienstleisters PlanetHome (München). Beispiel Immobiliensuche. Wer sich auf die Suche nach einem Haus macht, denkt als (Noch)-Landbewohner naturgemäß an große Häuser und großzügige Grundstücke. Nun gilt es, eine Immobilie in dieser Größenordnung auch in der Stadt zu finden. Und das zu einem bezahlbaren Preis. Aber wie stellt man als nicht Ortsansässiger fest, ob die angebotenen Immobilien nicht überteuert sind? Ein Vergleich mit den Immobilienangeboten auf dem Land lohnt sich nicht, da Städte ein anderes Preisniveau bei Immobilien haben.
Um die Immobilienangebote in einer Stadt realistisch einschätzen zu können, empfehlen Immobilienprofis den Gang zu einem ortsansässigen und ortskundigen Makler. Diese professionellen Immobilienvermittler kennen nicht nur die lokalen Preise und Gegebenheiten, sondern sie können Neulingen eine Menge Zusatztipps für die Immobiliensuche in der neuen Stadt geben. So kann man sich zum Beispiel über die unterschiedlichen Kauf- oder Mietpreisniveaus in den einzelnen Stadtvierteln informieren und den Immobilienkauf zu überhöhten Preisen verhindern. Für junge Käufer dürfte zudem interessant sein, welches Quartier sich gerade zum Szene-Viertel entwickelt, damit die Investition auch wirklich am Puls der Zeit erfolgt. Familien suchen dagegen eher nach einer guten Infrastruktur und umfangreichen Möglichkeiten für die Kinder, etwa nach einem entsprechenden Angebot an Schulen oder Kindertagesstätten.
Ortskundige Immobilienmakler verfügen zumeist auch über Informationen zu geplanten oder bereits angegangenen Bauprojekten und können entsprechende Exposés vorlegen. „Immobiliensuchende haben dadurch die Möglichkeit, von Anfang an bei neuen Projekten dabei zu sein und eventuell ihr eigenes Heim mitzugestalten“, erklärt Robert Anzenberger. Sind für ein bevorzugtes Bauprojekt noch keine Informationen vorhanden, so kann der Makler diese auf Wunsch liefern. Der Gang zum Immobilienvermittler spart Stadtneulingen viele Wege, denn professionelle Makler bieten in der Regel einen Full-Service rund um die Immobilie aus einer Hand an. Der gerade in Großstädten häufig festzustellende „Besichtigungstourismus“ bei Immobilien lässt sich somit vermeiden.

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