Immobilien in Dresden und Leipzig: Region mit Perspektive
Der Markt für Immobilien in Ostdeutschland präsentiert sich derzeit gefestigt. Ungeachtet der wirtschaftlichen Turbulenzen konnten in beinahe allen Immobiliensegmenten Preisabstürze vermieden werden. Das berichtet das Immobilienunternehmen TLG. Nicht nur den Markt für Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in der Region Dresden / Leipzig sieht man bei TLG gut aufgestellt.
Trotz nicht gerade einfache wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, so erklärte Klaus-Dieter Schwensen, Leiter der Niederlassung Süd der TLG Immobilien, hätte man in beiden Städten sowohl bei Miet- als auch bei Kaufimmobilien einen Preisanstieg zu verzeichnen. Diesen Trend dokumentiert auch der aktuelle Report „Immobilienmarkt Ostdeutschland 2009“ von TLG. Dieser wird seit 16 Jahren als fundierte und umfassende Analyse der Immobiliendaten aller kreisfreien Städte in den Segmenten Wohnen, Büros, Gewerbe und Einzelhandel herausgegeben.
In Dresden sanken die Spitzenmieten für Büroflächen insbesondere im City-Bereich und in anderen Top-Lagen von 12,50 Euro auf nunmehr rund 10 Euro/m² im Monat leicht, in den übrigen Lagen stiegen die Preise für Büroobjekte jedoch im Schnitt gegenüber 2008 auf mittlerweile fünf bis 7,50 Euro/qm noch einmal an.
Ganz anders die Lage in Leipzig: Im einzigen ostdeutschen WM-Spielort von 2006 legten die die Mieten bei Büroflächen in der Innenstadt und anderen, stark nachgefragten Lagen zu. Die Preise pro Quadratmeter bewegen sich mittlerweile zwischen 7,50 und elf Euro im Monat.
Immobilien in Leipzig, die außerhalb der bevorzugten lagen und nur einen einfachen bis mittleren Nutzwert vorweisen können, liegen in Sachen Mietpreis dagegen nahezu unverändert zwischen vier und sieben Euro pro Quadratmeter/Monat.
Das Unternehmen TLG Immobilien investierte vor allem in den Markt für Büroimmobilien in Dresden. Im „Elb-Florenz“ waren insbesondere Immobilien in der Nähe des weltberühmten „Zwingers“ gefragt. Dort wurde in 2008 der Wilsdruffer Kubus fertig gestellt, der mit seiner Lochfassade zurückhaltend neben die historischen Gebäuden gesetzt wurde. Das Objekt ist ungeachtet der gegenwärtigen wirtschaftlichen Turbulenzen voll vermietet. Hauptnutzer ist der Software-Gigant SAP. „Das ist ein wichtiger Beitrag, um das Zentrum Dresdens noch attraktiver und lebendiger zu gestalten“, sagt Niederlassungsleiter Klaus-Dieter Schwensen.
Eine stetig steigende Einwohnerzahl sorgt sowohl in Dresden als auch in Leipzig zwar für konstante Wohnungsmieten, aber auch für steigende Spitzenmieten. Beispiel Leipzig: Modernisierte Altbauten kommen auf 6,70 Euro pro Quadratmeter. Bislang hatte der Spitzenwert hier zwischen 4,10 und sechs Euro gelegen.
Auf der anderen Seite konnten sich in Dresden unter anderem die hohen und mittleren Kaufpreise von 2008 sowohl für freistehende Eigenheime (120.000 bis 450.000 Euro) als auch für Reihenhäuser und Doppelhaushälften auf hohem Niveau halten. Doppelhaushälften liegen derzeit zwischen 100.000 und 240.000 Euro. In Leipzig sind die Preise für freistehende Häuser sogar noch einmal geklettert und liegen nach dem neusten Bericht von TLG zwischen 120.000 bis 375.000 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 waren es bei dieser Immobilienart noch zwischen 110.000 und 350.000 Euro. Fazit: „Die Immobilienregionen Dresden und Leipzig bieten weiterhin spannende Perspektiven für erfolgreiche Immobilien-Investitionen“, bilanziert Klaus-Dieter Schwensen gegenüber Property-Magazin.de, „denn eine moderne Infrastruktur, innovative Unternehmen vor allem aus dem hochtechnologischen Bereich sowie hoch qualifizierte und flexible Arbeitskräfte bieten beste Voraussetzungen, um in einer Aufschwungphase nach der Finanz- und Wirtschaftskrise überproportional zuzulegen.“
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Kategorie: Immobilien Marktdaten
