Immobilien in Frankfurt: Lebensqualität in „Mainhattan“

Foto: fotolia.com

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„Lebbe geht weider“ lautet das berühmte Motto von Frankfurt am Main. Die hohe Lebensqualität der Main-Metropole, wo die imposante Skyline des Bankenviertels, die belebten Flussufer mit exklusiven Immobilien und urige Apfelwein-Kneipen für ein deutschlandweit einzigartiges Ambiente sorgen, schlägt sich auch im aktuellen Ranking von Mercer nieder. Hier belegt Frankfurt am Main den achten Platz und ist neben Düsseldorf, München, Berlin, Hamburg und Nürnberg eine der sechs deutschen Städte, die es unter die Top 30 geschafft haben.

Die anhaltende Finanz- und Bankenkrise hat die Frankfurter erfinderisch gemacht. Aus der „Banken-Hauptstadt“ wurde die „Passivhaus-Hauptstadt.“ Wie der „Immobilien-Kompass“ von Capital feststellt, wurden in Frankfurt in den vergangenen Jahren mehr als 800 Wohnungen und zwei Schulen in hoch gedämmter Bauweise erstellt. Mit einer Passivbau-Nutzfläche von mehr als 100.000 Quadratmetern liegt Frankfurt damit weltweit an der Spitze. Ganz weit vorn ist die Main-Metropole im Bereich Neubau. Allein im vergangenen Jahr beantragten Unternehmen und Bauträger eine Bausumme von rund 1,45 Milliarden Euro, das ist ein deutschlandweiter Spitzenwert. Der Wohnungsbau trotzt in Frankfurt dem in Deutschland seit Jahren vorherrschenden Abwärtstrend: 18 Prozent der Baugelder wurden in Wohnbauten investiert. Michael Kummer, Chef der Bauaufsicht in Frankfurt, spricht von einer „Umkehr der bisherigen Verhältnisse.“

Zu den prestigesträchtigsten Immobilien in Frankfurt gehört das „Airrailcenter“. Es verfügt über Büro- und Gewerbeflächen sowie über zwei Hotels. Mittelfristig suchen Frankfurts Stadtplaner in Sachen Immobilien nach neuen Ausrichtungen. Familienfreundlich soll es sein, dabei lebendig und mit hoher Lebensqualität. Dagegen sprechen die im Bundesvergleich sehr hohen Mieten und die Unzufriedenheit in Sachen Wohnungsangebot. Trotz vieler aktueller Neubauprojekte ist die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage nach Wohnraum, vor allem in den Top-Lagen, immer größer geworden.

Nicht ohne Grund: Mehr als die Hälfte der etwa 360.000 Wohnungen sind heute Single-Haushalte. Gleichzeitig sind das neue Rebstockgelände, das Europaviertel sowie die Areale am Sachsenhäuser Berg und auf dem ehemaligen Bahngelände in Sachsenhausen die letzten größeren Bauflächen in Frankfurt. Die Stadt prüft deshalb, ob und wo Wohnraum zweckentfremdet wird. Zu diesen Immobilien in Frankfurt gehören beispielsweise Gründerzeitvillen im Dichterviertel, die als Anwalts- und Steuerberaterkanzleien genutzt werden oder Büros, die immer wieder in Wohnungen umgewandelt wurden.

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