Immobilien in Hamburg: Streit um Elbphilharmonie
Es sind die heißesten Immobilien News in der zurzeit unter den Minusgraden ächzenden Hansestadt Hamburg. Die neue Elbphilharmonie in der „Hafen City“ sorgt wieder einmal für Gesprächsstoff in der Hansestadt. Die Immobilie in Hamburg wird 26 Stockwerke umfassen, doch bis es soweit ist und das neue Wahrzeichen eröffnet werden kann, sind noch einige Streitpunkte offen. Das berichten führende Hamburger Zeitungen.
Gegenüber BILD HAMBURG (Ausgabe vom 25. Januar 2010) bestätigte die Stadt nun die verspätete Fertigstellung und bezifferte die Verzögerung mit ca. einem Jahr. Zudem liegt BILD HAMBURG ein Schreiben („Brandbrief“) der Baufirma Hochtief vor, in dem verschiedene Details offen angesprochen werden, darunter u. a. Unklarheiten über Zuständigkeiten und Umplanungen des Konzertsaals.
„Allen Debatten um ausufernde Kosten und nicht eingehaltene Termine zum Trotz: Die Elbphilharmonie bleibt das faszinierendste Projekt dieser Stadt“, schreibt unterdessen das HAMBURGER ABENDBLATT, „ihr Bau ist nicht mehr zu stoppen, und wenn sie fertig ist, wird der Michel als Wahrzeichen erstmals echte Konkurrenz bekommen, wird sie zwar sündhaft viel gekostet haben, wird aber auch eine Menge Geld nach Hamburg bringen.“
Die jetzige Schlammschlacht zwischen der Stadt und dem Baukonzern Hochtief, so die Zeitung trübe die Vorfreude jedoch enorm. „Wer unter dem Deckmantel der Transparenz Halbwahrheiten in Umlauf bringt, um den ,Gegner` zu diskreditieren, gefährdet das Projekt“, hieß es am 25. Januar 2010 bei www.abendblatt.de Dabei sind wohl alle Seiten angesprochen: Vor allem der Senat und Baukonzern seien aufgefordert, der Hamburger Bürgerschaft endlich alle Verträge, Kostenschätzungen und Terminpläne vorlegen. Nur dann könnten Politik und Öffentlichkeit die Lage ernsthaft beurteilen. „Dass bei so einem Projekt Fehler unterlaufen, ist verzeihlich“, kommentiert die Zeitung die jüngsten Geschehnisse rund um die Elbphilharmonie, „aber mit 400 Millionen Euro aus der Stadtkasse Schwarzer Peter zu spielen ist verantwortungslos.“ Projektleiter Heribert Leutner ist jedoch sicher: „Wir gehen davon aus, dass alle strittigen Punkte ausgeräumt werden können.“
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