Immobilien in Italien: Toskana lockt mit Tiefpreisen

Es ist Bewegung im italienischen Immobilienmarkt. In einigen beliebten von „Bella Italia“ winken bei Immobilien in Italien echte Schnäppchen. Einzig die Top-Immobilien in Italien blieben preislich stabil.

„Dolce Vita“ und Amore: Die Italien-Sehnsucht der Deutschen fand in den Fünfzigerjahren ihren Höhepunkt. Zahlreiche Spielfilme dokumentieren diesem Wunsch nach einem unbeschwerten Leben jenseits der Alpen. Viele Deutsche kennen Italien seither als Urlaubsland. Aber Italien ist heute längst nicht mehr nur Venedig, die blaue Grotte in Capri oder die Riviera mit ihren malerischen Stränden.

Es sind die natürliche Schönheit Italiens, die Jahrhunderte alte Kultur des Landes und die einzigartige Lebensfreude, die faszinieren – vom urigen Charme Südtirols, über die „ewige Stadt“ Rom, die kernige Emilia Romagna bis hin zu den romantischen Hügellandschaften der Toskana. Hier lässt es sich leben.

Viele Deutsche investieren in Immobilien in Italien. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise sorgt jetzt in unterschiedlichen Regionen für teilweise dramatische Preiseinbrüche bei Immobilien in Italien. Ausnahmen bleiben die Topobjekte in den sogenannten A-Lagen. Wenn es um Immobilien in Italien geht, verdient sich der Norden Bestnoten. In Südtirol und an den norditalienischen Seen sind die Preise weitestgehend stabil geblieben. Anders sieht es bei Immobilien in Italien in der Toskana aus: Hier brachte die Finanzkrise selbst in der bislang durch teilweise zweistellige jährliche Wertsteigerungen verwöhnten Region Zentraltoskana die Immobilienpreise zum Einbruch. Ein schlichtes Häuschen in einer einfachen Lage ist hier nun bereits ab 200.000 Euro zu haben – vergleichbar mit den Preisen in einigen ländlichen Regionen Deutschlands. Eine Entwicklung, die Immobilienprofis vor einigen Jahren noch für undenkbar hielten.

In Urlaubsregionen wie der Sorrentinischen Halbinsel und der Amalfiküste, die traditionell eher in der Hand der Einheimischen sind, sanken die Preise nur geringfügig. Vor der Küste geht es wesentlich rauer zu: Das Angebot für Immobilien in Italien ist auf Capri ist vor allem bei extrem hochpreisigen, mit jedem Komfort ausgestatteten Villen und Residenzen deutlich geschrumpft. Die Einstiegspreise halbierten sich hier durch die Krise sogar in den guten und sehr guten Lagen. Ausnahme: Ischia. Hier zogen die Preise in den vergangenen zwei Jahren an. Augenfällig ist hier, dass derzeit eher die großen Objekte mit 150 bis 200 Quadratmetern Wohnfläche und Garten vermarktet werden, für die selbst in mittlerer Lage noch rund eine Million Euro investiert werden muss. Anders ist die Lage beim typischen Feriendomizil auf Ischia: der Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnung in einem der pittoresken Ortszentren. Hier sind die Einstiegspreise deutlich gesunken, das Angebot ist gegenüber den vergangenen Jahren größer und vielfältiger.

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