Immobilien: Optimismus beim GdW
Die im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertretenen Betriebe wollen in 2009 mit rund 8,8 Mio. Euro 2% mehr in die Bestände investieren als 2008. Erstmals seit drei Jahren sind die Gesamtinvestitionen der vom GdW vertretenen Unternehmen in 2008 wieder leicht zurückgegangen. Während die Wohnungsunternehmen 2007 noch 8,7 Mrd. Euro investierten, waren es 2008 insgesamt 8,6 Mrd. Euro), also 100 Mio. Euro oder 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
„Die vom GdW vertretene Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zieht insgesamt eine weitgehend positive Bilanz des Jahres 2008″, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Berlin. Die rund 3.000 im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen können eine stabile Investitionstätigkeit, einen unterdurchschnittlichen Anstieg der Betriebskosten, weniger Mietschulden und eine sinkende Leerstandsquote vorweisen. Darüber hinaus begrüßte der GdW ausdrücklich den einstimmigen Beschluss des Bundestags, das Programm „Stadtumbau Ost“ bis 2016 fortzuführen. „Die genannten Zahlen zeigen: Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise gehen die Investitionen der Wohnungs- und Immobilienunternehmen nicht signifikant zurück“, kommentierte GdW-Präsident Freitag die Entwicklung. Die Investitionen, so Freitag weiter, sicherten Arbeitsplätze im Baugewerbe und Handwerk vor Ort.
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Kategorie: Immobilien Marktdaten
