Immobilien: Weniger Neubauten in Deutschland

Foto: fotolia.com

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Die Zahl der genehmigten Neubauten in Deutschland ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 um 3,1 Prozent zurückgegangen. Von Januar bis September 2009 haben deutsche Behörden insgesamt den Bau von 128.800 Wohnungen genehmigt. Das sind 4.100 weniger als im gleichen Zeitraum 2008. Das berichten die Portale sueddeutsche.de und solid.at unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Von den bisher im Jahr 2009 genehmigten Wohnungen waren 111.900 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (Minus 1,2 Prozent). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (Minus 2,2 Prozent) und für Zweifamilienhäuser (Minus 3,4 Prozent) fiel dabei etwas höher als die Abnahme bei den Genehmigungen für Mehrfamilienhaus-Wohnungen. Hier betrug das Minus nur 1,1 Prozent. Vergleicht man diese Zahlen nun mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2008, so waren dies 3,1% oder 4.100 Wohnungen weniger.

In den USA, wo die Entwicklung auf dem Häuser-Markt als wichtiger Konjunkturindikator gilt, wurde ebenfalls ein erneuter Einbruch gemeldet: Die Zahl der Baubeginne ging im Oktober 2009 überraschend um 10,6 Prozent auf 529.000 Einheiten zurück. Das war der tiefste Stand seit sechs Monaten.

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