Immobilienanlagen legen 2010 zu
Die globalen Finanzmärkte haben sich in den letzten Monaten fundamental erholt, so dass 2010 mit einem stabileren Marktumfeld für Investitionsentscheidungen zu rechnen ist. Das teilte das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) mit.
Die Inflationserwartungen für deutsche Verbraucherpreise scheinen vor dem Hintergrund sinkender M3-Geldmengen und einer historisch niedrigen Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerbe überhöht. Mittelfristig rechnen die Immobilienprofis von CB Richard Ellis mit einer längeren Phase besonders niedriger Inflationsraten. Der jüngste EZB-Ratsbeschluss, den Leitzins auf Rekordtief zu belassen, bestätigt die Erwartungen von CBRE.
Die niedrige Inflation und das stabile Zinsumfeld wird Immobilien als Anlage aufgrund der relativ hohen Realverzinsung und des positiven Kredithebels zunehmend attraktiver erscheinen lassen, so die Einschätzung von CB Richard Ellis.
Eine rasche Umkehr der historisch niedrigen Kreditausweitung der Geschäftsbanken scheint unter anderem aufgrund der geringen Nutzung der „Bad Bank“-Gesetzgebung jedoch nicht realistisch. Das Comeback internationaler Investoren mit moderatem Fremdkapitaleinsatz und selektive Verwertungsmaßnahmen der Banken wird insbesondere in Deutschland das gewerbliche Investmenttransaktionsvolumen 2010 gegenüber 2009 auf bis zu 15 Milliarden Euro ansteigen lassen. Gute Aussichten.
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Kategorie: Immobilien News
