Immobilienfinanzierung: wichtige Änderungen der KfW in 2012

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Mit Spannung blicken Bausparer derzeit auf die aktuelle Entwicklung der Bauzinsen. Ob die deutschen Häuslebauer in diesem Jahr in ähnlicher Weise vom allgemeinen Zinstief profitieren können, steht bislang noch in den Sternen. Mit einigen Änderungen bei der Förderung und Kreditvergabe muss jedoch seit Anfang des Jahres gerechnet werden. So hat beispielsweise die Bankengruppe der ehemaligen Kreditanstalt für Wiederaufbau einige Änderungen an ihren Förderprogrammen vorgenommen. So sind manche Programme ausgebaut beziehungsweise modifiziert worden, während einige von ihnen eingestellt worden sind.
Energetisches Bauen im Fokus
Einen großen Schwerpunkt legt die KfW bei der Förderung in diesem Jahr auf dem energieeffizienten Bauen und Sanieren. Wegen der im vergangenen Jahr beschlossenen Energiewende steht die möglichst effiziente, umweltschonende und energiesparende Umgestaltung des Wohnraums auch bei Immobilienkäufern und Hausbauern ganz hoch im Kurs. Aufgrund der hohen Nachfrage will die Bundesregierung bis zum Jahr 2014 jährlich jeweils 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Dabei soll mit den Fördermitteln in erster Linie bereits bestehende Bausubstanz nach den neusten Energiestandards aufgearbeitet werden. Damit Gebäude dieser Art unter die Förderung fallen, muss der Antrag bei der KfW allerdings bereits im Jahr 1994 gestellt worden sein.
Historische Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, sollen im Rahmen des Förderprogramms als „KfW-Effizienzshaus Denkmal“ ebenfalls mit den finanziellen Mitteln der KfW unterstützt werden. Dieses Programm soll nach aller Voraussicht ab 01.94.2012 beginnen.
Änderungen und Erweiterungen
Einige Programme sind im Rahmen der Umgestaltung des Förderprograms erweitert worden. So wurde beispielsweise beim Programm „Wohneigentums und Wohnraum modernisieren“ die Höhe der Förderung verändert: statt einer maximalen Förderhöhe von 75.000 Euro wurde der Höchstwert der Förderung ab 01.01.2012 auf 50.000 herunter gesetzt. Dafür können nun sämtliche Baumaßnahmen geltend gemacht werden, bislang waren es lediglich 30 Prozent.
Komplett eingestellt wurde das Förderprogram „Wohnraum modernisieren“. Ebenso entfällt seit diesem Jahr die Maßnahme „Altersgerecht umbauen“ in ihrer bisherigen Form. Das Programm liegt seit Anfang 2012 vollständig in der Hand der KfW. Experten erwarten einige Verbesserungen im Ablauf des Programmes, genaueres ist jedoch noch nicht bekannt.
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