Immobilien: Holländer kaufen am Niederrhein
Im niederrheinischen Kreis Kleve werden ca. 40% der Wohnimmobilien an Niederländer verkauft. Der Grund dafür sind laut der Immobilienbörse Niederrhein die etwa doppelt so hohen Grundstückspreise auf der niederländischen Seite der Grenze. Insgesamt hat der Maklerverbund in der Region eine wachsende Bedeutung der Infrastruktur auf die Immobilienpreise festgestellt. So bleiben etwa die Preise entlang der Zugstrecke Emmerich-Düsseldorf stabil, während sie in Orten ohne Zuganbindung gefallen sind. Zudem macht sich ein Nord-Süd-Gefälle bemerkbar. Die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien hat am Niederrhein die Nachfrage nach Neubauten überflügelt. Die Immobilienbörse begründet dies mit gestiegenen Baukosten und sinkenden Einkommen.
Insbesondere in Grenznähe, etwa im Kreis Kleve oder in Kranenburg und Goch kommen viele Käufer aus den Niederlanden. Dadurch sorgen sie für stabile Immobilienpreise. Im Nachbarland sind Baugrundstücke und Gebrauchtimmobilien etwa doppelt so teuer wie diesseits der Grenze, weshalb viele ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen, um hierzulande eine günstigere oder komfortablere Immobilie zu erwerben. In der Region Niederrhein werden etwa 40% der Häuser und Grundstücke an Niederländer verkauft.
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Kategorie: Allgemein, Immobilien kaufen
