Immobilienmarkt Schweiz weiterhin stabil
Die Immobilienmärkte heutzutage sind größtenteils durch die weltweite wirtschaftliche/finanzielle Krise mehr oder minder stark belastet. Doch im Bezug auf den Immobilienmarkt der Schweiz kann man optimistisch sein. Immerhin ist dieser bis jetzt von der Krise weitestgehend verschont geblieben, anders als zum Beispiel die Immobilienmärkte in Großbritannien, in den USA, in Spanien oder in Irland. Das liegt unter anderem daran, dass der Mietwohnungs- oder allgemein der Immobilienmarkt in der Schweiz gut funktioniert. So muss sich niemand hoch verschulden, der Wohneigentum erwerben möchte. Des Weiteren sind die Schweizer Banken im Allgemeinen vorsichtiger bei der Kreditvergabe.
Nicht nur aus diesen Gründen erfreut sich der Immobilienmarkt der Schweiz nach wie vor wachsender Beliebtheit. Die Wohneigentumsquote ist zwar im internationalen Vergleich gering – denn lediglich rund 35 Prozent aller Wohnungen sind Privateigentum – doch hat die Quote, in erster Linie durch die rasche Zunahme des Stockwerkeigentums, seit dem Jahr 1970 stetig zugenommen.
Die Zahl der neu erstellten Wohnungen jedoch konnte keinen Zuwachs verzeichnen. Bis Ende des Jahres 2009 sollen ungefähr 42.000 neue Wohnungen entstehen. Doch die Nachfrage nach Wohnungen im Allgemeinen ist konstant hoch. Auch die Büroflächen sind nach wie vor begehrt. Im Jahr 2007 sind zum Beispiel ungefähr 500.000 Quadratmeter neue Büroflächen auf den Immobilienmarkt der Schweiz gekommen, vor allem in Genf und Zürich. Alles in allem kann der Immobilienmarkt der Schweiz als stabil und „gesund“ bezeichnet werden. Grund hierfür ist hauptsächlich die fortwährende Zuwanderungswelle, die ein Wegbrechen der Nachfrage verhindert.
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