Sinkende Immobilienpreise am Niederrhein
Die Immobilienpreise in der Region Niederrhein entwickelten sich in den vergangenen Monaten uneinheitlich: Während die Immobilienpreise für renovierungsbedürftige Eigenheime in einfachen Lagen vielerorts sanken, kletterten sie in guten und sehr guten Lagen.Je nach Stadt und Lage legten die Kaufpreise zwischen einem und drei Prozent zu, die Wohnungskaltmieten stiegen an einigen Orten der Region an – zwischen einem und sechs Prozent. Immobilienpreise für gebrauchte Reihenmittelhäuser sanken befinden sich hingegen in vielen Städten im Sinkflug. Dies berichtet die Immobilienbörse Niederrhein.
Bei den Immobilienpreisen ist gerade am Niederrhein ein Süd-Nord-Gefälle auszumachen: Kostet im nördlichen Kleve ein frei stehendes, gebrauchtes Eigenheim in mittlerer Lage etwa 170.000 Euro, so muss man beispielsweise in Krefeld für eine ähnliche Immobilie mit einem Kaufpreis von ca. 230.000 Euro rechnen, in Moers liegen diese Immobilienpreise bei 235.000, in Viersen bei 260.000 und in Duisburg gar bei 310.000 Euro.
Die Immobilienpreise für Reihenmittelhäuser gaben zum Teil nach, beispielsweise in Duisburg, Tönisvorst, Geldern, Krefeld und Kleve. Je nach Ausstattung und Lage sanken die Preise in diesen Städten zwischen zwei und sieben Prozent. Überwiegend konstant blieben die Reihenhauspreise hingegen in Mönchengladbach und Viersen. In Moers stiegen sie im Segment für mittelgute und gut ausgestattete Reihenhäuser leicht an. Die Steigerungsrate lag hier zwischen drei und sechs Prozent.
Überwiegend stabil blieben in den zurückliegenden Monaten die Wohnungskaltmieten in der Region Niederrhein. In einigen Orten stiegen sie sogar leicht an: So in Krefeld, Tönisvorst sowie in guten Lagen auch in Duisburg und Geldern. In Geldern, Xanten und Kevelaer muss man in guten Lagen derzeit fünf Euro pro Quadratmeter (Kaltmiete) einrechnen, in Moers 5,50 Euro pro Quadratmeter, in Krefeld sind es 7,30 Euro und in Mönchengladbach 6 Euro pro Quadratmeter.
Die Immobilienbörse Niederrhein hat neben gut ausgestatteten Eigenheimen auch die Immobilienpreise bei Eigentumswohnungen zusammengestellt. So kostete beispielsweise in Krefeld ein frei stehendes Einfamilienhaus im Vorjahr noch 300.000 Euro. 2009 sind es mit 280.000 Euro sieben Prozent weniger. Eigentumswohnungen haben sich in den niederrheinischen Städten insgesamt um ein bis acht Prozent verbilligt. In Mönchengladbach werden derzeit 1.550 Euro pro Quadratmeter bezahlt, in Tönisvorst sind es 1.350 Euro, in Viersen 1.250 Euro und in Krefeld 900 Euro pro Quadratmeter.
Kleinere Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen erfreuen sich laut dem Maklerverbund als Kapitalanlage einer erhöhten Nachfrage. Eigentümer profitieren am Niederrhein von steigenden Mieten. Mit einer Preissteigerung um acht Prozent von sechs Euro pro Quadratmeter auf 6,80 Euro/qm konnte Mönchengladbach am meisten Boden gut machen.
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Kategorie: Immobilien kaufen

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