Städteranking: US-Immobilien und die Krise

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Die Lage einer Immobilie ist entscheidend. Gerade für den Immobilienmarkt in den USA gilt diese wichtige Erkenntnis derzeit umso mehr. Nach dem Platzen der Spekulationsblase rechnen Immobilienexperten in den Vereinigten Staaten jedoch mit einer baldigen Entspannung der Lage. Einige Städte werden sich dabei schneller von der Immobilienkrise erholen als andere.
Zu den Städten, die die Krise gut meistern, gehören laut Forbes Magazine vor allem Metropolen im US-Bundesstaat Texas. Im „Lone Star State“ sind vor allem Austin, San Antonio, Dallas und McAllen gut aufgestellt, weil in diesen Regionen weitaus weniger Immobilienspekulationen betrieben wurden als beispielsweise in Nevada und Florida.
Während Texas sich in Sachen Immobilien als relativ krisensicher zeigt, sieht die Lage in Kalifornien ganz anders aus. Im „Sunshine State“ von Gouverneur Arnold Schwarzenegger wirkt sich die Immobilienkrise massiv auf die Wirtschaft aus. Städte wie Fresno, Modesto, Salinas, Bakersfield, Stockton oder Los Angeles wurden in jüngerer Vergangenheit mit hohen Immobilienpreisen konfrontiert, die dann in der Krise den Häusermarkt komplett kollabieren ließen. Die Folge: Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um bis zu zehn Prozent. Es wird mehrere Jahre dauern, um diese Raten wieder zu senken.
Das renommierte Forbes Magazine hat mit Hilfe der Analysten von Moody` s Economy ein Städteranking der zehn US-Metropolen erstellt, die die Immobilienkrise am schnellsten überstehen werden. Die texanische Hauptstadt Austin mit einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent, Fayettville-Springdale Rogers in Arkansas und Boulder in Colorado (beide jeweils 5 Prozent) führen dieses Städteranking an.
Die Analyse zeigt auch, wie sehr die Wirtschafslage in vielen Städten von der Immobilienkrise beeinflusst wurde. Industriestädte wie Detroit oder Youngstown im Bundesstaat Ohio erwischte die Krise stärker als andere. Auch New York City, die Hauptstadt der Finanzmärkte, spürt die Wirtschaftskrise. Immobilien scheinen in der Region rund um „Big Apple“ kaum noch finanzierbar, der NAHB’s Housing Opportunity Index zeigt, dass nur 14 Prozent der Häuser in der Region noch finanziert werden können – damit liegt New York auf dem letzten Tabellenplatz dieses Reports.
Städte, die innerhalb ihrer Infrastruktur über einen robusten Technologiesektor verfügen, sind besser gerüstet als Industriestädte oder Finanzzentren. Zu diesen Städten gehören u. a. Seattle oder Huntsville in Alabama. Hier ist laut Forbes schon in den nächsten Monaten mit einer deutlichen Erholung des Immobilienmarktes zu rechnen.
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Kategorie: Immobilien News
